WelpenSpielGruppen:


gibt es bei mir aus versch. Gründen nicht...

Meiner und auch einigen Expertenmeinungen nach, ist es sinnvoller, sich mit der Erziehung ihres Welpen - erstmal ohne die Ablenkung anderer Hunde und Menschen zu beschäftigen. Im Vordergrund steht hier erst einmal Euer ganz persönlicher und nun gemeinsamer ALLTAG! Erziehung findet ja immer in Ihrem Alltag statt, quasi so nebenbei. Ihr Welpe lernt nämlich immer, wenn er wach ist.

Das fällt ihrem Hund - und auch ihnen leichter und ist lerntheoretisch, nachhaltiger und zeitsparend.

Zur Sozialisierung:

Natürlich kommt ihr Welpe auch mit anderen Artgenossen (aller Altersgruppen) zusammen und kann im Freilauf spielen und sein Verhalten gegenüber Artgenossen formen. Allerdings nicht, mit mehr als 2-3 anderen Hunden. Das kann ihn nämlich schnell auch überfordern.

Dabei ist es mir wichtig, daß die Hunde zusammenpassen und kein Mobbing entstehen kann. Auch soll  Ihr Welpe nicht lernen, daß Spielen mit anderen Hunden schöner ist als mit Ihnen zusammen zu sein.

Es werden immer andere Hunde zu Sozialkontakten hinzukommen...mal ein oder zwei bereits sozialisierte erwachsene Hunde (die auch mal souverän Grenzen setzen)

...mal ein gleichaltriger und gleich gewichtiger Welpe.

Hierbei können wir die Körpersprache ihres Hundes beobachten und kennenlernen. Nebenbei findet spielerisch die Prägung z.B. auf versch. Untergründe wie Gitter, Folie, Tunnel statt.

- Die Welpen lernen so, von Anfang an, sich auf  "ihren Menschen" zu konzentrieren anstatt auf andere Hunde "als potentielle Spielpartner" und sind somit auch ruhiger in vielen Alltagssituationen.

- Die Kommunikation (verbales Timing, Körpersprache) in einem HundeMenschenTeam kann in aller Ruhe gefördert werden.
- Die Sozialisierung kann kontrollierter, z.B. in geteilten Einzelstunden (ca. 20 Min.) mit anderen Welpen und natürlich mit schon sozialisierten, erwachsenen Hunden stattfinden.

Außerdem werden ja auch andere Hunde bei Spaziergängen getroffen. Und man kann dort auch die Hunde mal ableinen.

- als Hundeführer haben sie so die Möglichkeit, sich in überschaubarer Atmosphäre die Körpersprache ihres Hundes von mir erklären zu lassen und in aller Ruhe Fragen zu stellen, z.B. wann muss ich in ein Spiel unter Hunden eingreifen? oder Wie verhalte ich mich bei Hundebegegnungen....